Seine berufliche Laufbahn startete Günter als Einzelhandelskaufmann in der Sportartikelbranche, bevor er zum Flughafen München ging. Fast 20 Jahre lang arbeitete er bei der Airport Tochtergesellschaft eurotrade und verwaltete davon über 10 Jahre das Warenwirtschaftssystem. Das war am Flughafen München kein anderes als die Signum Software Orgasoft.NET! Zu unserer Freude wechselte Günter im April 2022 die Seiten, vom Software-Anwender bei der eurotrade zum Software Consultant bei Signum. Im Interview erzählt er von seinem Job.

Job Interview mit Signum Software Consultant GünterAls Software Consultant betreust Du bei Signum Unternehmen, die mit Orgasoft.NET arbeiten oder das Warenwirtschaftssystem neu einführen. Was genau sind Deine Aufgaben?

Es beginnt mit der Übergabe des Kunden vom Vertrieb an die Consultants. Danach stelle ich mich beim Kunden vor. Ich mach das am liebsten am Telefon statt mit einer Mail und vereinbare gleich einen Termin für ein Kick-off. Dann kommt die Installation von Orgasoft.NET, der Stammdatenimport und die Kassenanbindung, wenn Kassen vorhanden sind. Als Consultant konfiguriere ich die Software auch so, dass sie zu den Prozessen im Unternehmen passt.

Anschließend wird die Person beim Kunden geschult, die für das System verantwortlich ist und häufig noch weitere Mitarbeiter, die mit dem Programm arbeiten. Dann läuft das System und es beginnt die Hauptaufgabe des Consultants: beratend zur Seite stehen.


Wie sieht so eine „Standby-Beratung“ aus?

Bei Fragen und Wünschen oder wenn Customizings anstehen, sind wir Consultants zuständig und für die Kunden da. Aber auch wenn es keinen Anlass oder ein Problem gibt, finde ich es gut, wenn man immer mal bei den Kunden nachfragt: Du wie schaut’s aus, läuft die Kiste noch? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht schlecht ist, wenn man hin und wieder von seinem Software-Hersteller hört und der Consultant dauerhaft den Kontakt hält.


Deine Erfahrungen als Einzelhändler helfen Dir dabei sicherlich?

Die Handelskunden liegen mir natürlich perfekt. Im Einzelhandel kenne ich alle Prozesse in- und auswendig. In der Gastronomie eigne ich mir das Wissen gerade an. Dort kenne ich mich natürlich auch aus. Aber eher als Gast. (lacht)


Was ist außerdem nützlich in Deinem Job?

Ich bin ein Zahlen- und Daten-Freak. Wenn ein Datenimport erfolgreich durchgeführt wurde oder wenn sich nach einem SQL-Skript eine Tabelle mit einem Ergebnis öffnet, da bin ich happy.

Bei meinen Tätigkeiten hat‘s mir auch immer sehr geholfen, dass ich nicht nur die Daten kenne, wie die Artikelnummer, sondern auch den Artikel dazu. Ich hab ihn vielleicht selbst schon in der Hand gehabt. Durch diesen Warenbezug geht einem die Arbeit irgendwie leichter von der Hand.


Was gefällt dir an Deiner Tätigkeit als Software Consultant besonders?

Der Kundenkontakt! Ich kann glaub ich ganz gut mit den Kunden. Sicher ist es ein großes Plus, dass ich selbst Anwender war und weiß, was man von einem Consultant erwartet. Ich sehe die Software durch die Kundenbrille. Die habe ich immer auf. Und als gelernter Einzelhändler ist bei mir der Kunde König.


Seit Deiner Zeit als Anwender von Orgasoft.NET hat sich das Consulting sehr verändert. Heute findet viel Kundenbetreuung online statt. Selbst die Installation der Software kann aus der Ferne erfolgen.

Das ist natürlich kostengünstiger. Für die Kunden lohnen sich Termine vor Ort trotzdem, wenn es tagesfüllende Themen gibt. Schulungen zum Beispiel. Du hast dann mal den direkten Kontakt zu allen Anwendern und lernst auch die Leute kennen, die nicht mit der Software arbeiten. Du siehst die Prozesse beim Kunden und kannst die Abläufe vielleicht sogar warenwirtschaftlich einfacher machen für die Anwender.


Wie war es, neu ins Signum Team zu kommen?

Zwei der Consultants, Ute und Arno, kenne ich schon seit 2006. Auch Jürgen und Felix [Anmerkung: aus dem Vorstand von Signum] kannte ich bereits durch meine Arbeit für die eurotrade. Den Rest vom Team habe ich jetzt kennengelernt und finde alle supernett. Bei Signum geht’s ja sehr familiär zu. Mir gefällt das gut in so einer kleinen Firma. Manchmal vermisse ich im Homeoffice etwas den Austausch mit anderen. Deswegen sind Vor-Ort-Termine bei Kunden so toll.


Und was macht ein Münchner wie Du in seiner Freizeit?

Die Berge liegen bei uns ja vor der Haustür. Da fahr ich sehr gern hin. Ich bin begeisterter Mountainbiker, Skifahrer und vor allem Skitouren-Geher. Das ist ein cooler Sport für den Winter. Man geht eine Tour mit 500 oder 1.000 Höhenmetern. Dann hast du dein Tagwerk vollbracht, suchst dir eine schöne Berghütte und kriegst deine Belohnung: einen Kaiserschmarrn und ein Weißbier. Besonders cool sind Nacht-Skitouren. Da kannst du mit den Tourenskiern den Berg hochlaufen, machst einen Hüttenabend mit und fährst dann mit der Stirnlampe wieder runter. Ganz genial.


Auf dem Foto siehst Du auch ganz zufrieden aus. Wo hat's Dich da hingezogen?

Das war eine Skitour auf den Stuckkogel bei Kitzbühel.


Dann weiterhin Ski heil und vielen Dank fürs Interview.

 Hier stellen wir das Software Consulting von Signum ausführlich vor.

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