Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit einem Förderprogramm bei der Digitalisierung. Einzelfirmen können bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Software oder Hardware und für die Mitarbeiter-Qualifizierung beantragen. Wir stellen den Digitalisierungs-Bonus vor und zeigen, wie die Wawi-Software Orgasoft.NET Ihre Warenwirtschaft digitaler macht.
BMWi übernimmt bis zu 70 Prozent der Kosten für die Digitalisierung im Mittelstand
Digitale Technologien optimieren die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Sie ermöglichen schlankere Arbeits- und Produktionsprozesse und bieten Wettbewerbsvorteile bei der Kundengewinnung und -bindung. Um die Digitalisierung des deutschen Mittelstandes voranzutreiben, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ gestartet.
"Digital Jetzt” läuft bis zum 31.12.2023. Für das Programm stehen insgesamt 203 Millionen Euro zur Verfügung.
Wer kann die Förderung beantragen?
“Digital Jetzt” richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen
- aus allen Branchen einschließlich Handwerk und freie Berufe,
- die zwischen 3 und 499 Mitarbeitende beschäftigen und
- eine Niederlassung bzw. Betriebsstätte in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
Welche Investitionen werden gefördert?
Das Förderprogramm bezuschusst alle Vorhaben, bei denen Geschäftsprozesse bzw. Arbeitsabläufe durch Digitalisierung optimiert werden. Das Förderprogramm umfasst zwei Module:
- Investitionen in digitale Technologien
Gefördert wird die Anschaffung von neuer Hard- und Software, insbesondere für die interne und externe Vernetzung Ihres Unternehmens. Standardsoftware oder -hardware ohne direkten Bezug zum Digitalisierungsvorhaben wird nicht gefördert. - Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeitenden
Gefördert werden Maßnahmen mit dem Ziel, im Unternehmen das Know-how für neue, digitalisierte Prozesse aufzubauen. Neben Schulungen zur Nutzung automatisierender Software-Funktionen zählen dazu auch Weiterbildungen in IT-Sicherheit und Datenschutz.
Sie können die Module zusammen oder nur eines davon in Anspruch nehmen.
Erst Förderung beantragen, dann umsetzen! Ihr Investitionsvorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben. Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
Wie hoch ist die „Digital Jetzt“-Förderung?
Maximal erhält ein Einzelunternehmen eine Fördersumme von 50.000 Euro. Wertschöpfungsketten bzw. -netzwerke können bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen beantragen. Die minimale Fördersumme beträgt in Modul 1 (Software- und Hardwareanschaffung) 17.000 Euro und in Modul 2 (Qualifizierungsmaßnahmen) 3.000 Euro.
Die Förderquote hängt von der Unternehmensgröße und dem Zeitpunkt der Antragstellung ab. Wer einen Antrag bis zum 30.06.2021 einreicht, kann folgenden Zuschuss erhalten:
- bis 50 Beschäftigte: bis zu 50 % (bei Anträgen ab 01.07.2021: 40 %)
- bis 250 Beschäftigte: bis zu 45 % (bei Anträgen ab 01.07.2021: 35 %)
- bis 499 Beschäftigte: bis zu 40 % (bei Anträgen ab 01.07.2021: 30 %)
Die Förderquote erhöht sich auf bis zu 70 %, wenn:
- mehrere Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette bzw. eines -netzwerks zusammenarbeiten (+ 5 Prozentpunkte)
- in IT-Sicherheit inklusive Datenschutz investiert wird (+ 5 Prozentpunkte)
- in strukturschwachen Regionen investiert wird (+ 10 Prozentpunkte)
Wie wird die Förderung beantragt?
Die “Digital Jetzt”-Förderung lässt sich online über das Förderportal des BMWi beantragen. Das Förderprogramm ist relativ unbürokratisch, was bereits zu einer Vielzahl von Anträgen und einer zwischenzeitlichen Schließung des Antragspools geführt hat.
Folgende Schritte müssen bei der Antragstellung durchlaufen werden:
- Registrieren
- Unternehmensdaten angeben
- Kontaktdaten des Antragstellenden (Projektleitung/ bevollmächtigte Person; Geschäftsführung) angeben
- Digitalisierungsplan in den Online-Antrag eintragen
- Finanzierungsplan eintragen
BMWi-Infos zum Förderprogramm “Digital Jetzt”
Details über den Digitalisierungszuschuss, z. B. welche Regionen als strukturschwach gelten oder wie die Antragstellung abläuft, finden Sie auf der offiziellen Website des Bundeswirtschaftsministeriums.
Digitalisierungsplan für den Zuschuss erstellen
Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Vorlage eines Digitalisierungsplans. Dieser beschreibt das Investitionsvorhaben und beantwortet die Fragen:
- Welche Investitionen sind geplant?
- Wie wirken sich die Investitionen voraussichtlich aufs Unternehmen aus? Folgende Stichworte helfen bei der Beantwortung:
- Wie sieht die Ausgangssituation aus?
- Welche Ziele sollen mit der Investition erreicht, was konkret verbessert werden?
- Welche langfristigen Effekte soll die Investition auf die Unternehmensentwicklung haben?
Digital-Beratung mit "go-digital" fördern lassen
Das Förderprogramm “Digital Jetzt” ist mit "go digital", einem weiteren BMWi-Zuschuss, kombinierbar. Im Gegensatz zu “Digital Jetzt” fördert “go-digital” Beratungsleistungen zertifizierter Anbieter.
Ein Unternehmen kann also über „go-digital“ eine geförderte Beratung erhalten und die anschließende Investition in Hard- und Software sowie Qualifizierung der Mitarbeitenden über „Digital Jetzt“ bezuschussen lassen. "go-digital" läuft bis zum 31.12.2021.
Die Digitalisierung Ihrer Warenwirtschaft zahlt sich aus
Die Investition in ein Warenwirtschaftssystem wie Orgasoft.NET ist ein erster Schritt zur Vernetzung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Dieser lohnt sich übrigens nicht nur wegen eines Förderzuschusses. Der Umstieg von analog zu digital, von Brief zu PDF, von Eingaben von Hand zu automatisierter Datensynchronisation spart auf lange Sicht Geld und Zeit.
Darüber hinaus bietet Orgasoft.NET Funktionen, mit denen Sie Ihre Warenwirtschaft ganz gezielt in bestimmten Bereichen digitalisieren und damit effizienter gestalten. Je nach Software-Edition, sind diese Features bereits im Warenwirtschaftssystem enthalten. Oder Sie können sie als Module flexibel zum Programm buchen bzw. mieten.
So digitalisieren Sie Ihre Prozesse mit dem Warenwirtschaftssystem Orgasoft.NET
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Funktionen, die viele unserer Software-Anwender aus Einzelhandel, Gastronomie, Sozialwirtschaft und anderen Branchen zur Digitalisierung ihrer Unternehmensabläufe nutzen.
Web-Anwendung Orgasoft.NET Anywhere
Dieser Online-Zugang zu Ihrer Warenwirtschaft macht digitale Erfassungen überall und jederzeit möglich.
Archivierung von Eingangsbelegen
Scannen Sie Briefpost wie Eingangsrechnungen und archivieren Sie diese digital bei Lieferanten, Kunden oder anderen Adressen.
FiBu-Schnittstelle zu DATEV & Co.
Dieses Modul digitalisiert Ihre Finanzbuchhaltung, indem Sie z. B. Belege ans Steuerbüro elektronisch übermitteln.
Automatisierter Belegimport
Übernehmen Sie digitale Belege wie elektronische Lieferscheine (ASCII, CSV, XML oder Excel-Dateien) einfach ins Warenwirtschaftssystem.
Business Intelligence Datenbank
Speichern Sie Daten auf Buchungs- bzw. Positionsebene und werten Sie diese aus.
Online-Shop
Verbinden Sie Warenwirtschaftssystem und Online-Shop und nutzen Sie digitale Vertriebskanäle ohne doppelte Dateneingaben.
Archivierung von Ausgangsbelegen
Alle Belege werden zentral in einer Datenbank abgelegt und lassen sich so schnell finden, bearbeiten oder weiterleiten.
E-Rechnungen mit ZUGFeRD
Erstellen und verschicken Sie rechtssichere digitale Rechnungen mit Ihrem Warenwirtschaftssystem.
Elektronische Regaletiketten
Koppeln Sie Orgasoft.NET mit digitalen Regalschildern und steuern Sie die angezeigten Preise übers Warenwirtschaftssystem.
Automatisches Bestellwesen
Mit wenigen Klicks erstellen Sie Bestellvorschläge für Filialen auf Basis vorgegebener Mindestbestände.
Kunden- und Lieferantenhistorie
Das Modul speichert adressbezogene Vorgänge und Artikelbewegungen in Orgasoft.NET.
Archivierung von Outlook-Mails
Mit einem Add-In archivieren Sie Outlook-Mails inkl. Anhänge im Warenwirtschaftssystem adressbezogen.
EDIFACT-Austausch
Die EDI-Schnittstelle ermöglicht, Artikeldaten elektronisch von Lieferanten zu beziehen oder bereitzustellen.
Zeiterfassung & PEP
Optimieren Sie Ihre Personaleinsatzplanung durch den Datenaustausch zwischen Warenwirtschaft, Kasse und HR-Software.
Filialabrechnung
Kontrollieren Sie Filialen auf Basis der Kassenumsätze finanzwirtschaftlich und dokumentieren Sie Korrekturen GoBD-konform.
Bei Fragen zu “Digital Jetzt” und unserem Warenwirtschaftssystem Orgasoft.NET
Mit den Infos, wie spezielle Funktionen von Orgasoft.NET zur Digitalisierung Ihrer Warenwirtschaft beitragen, möchten wir Sie bei der Erstellung Ihres Digitalisierungsplans unterstützen. Wenn Sie Interesse an unserem Warenwirtschaftssystem oder bestimmten Zusatzmodulen haben, besprechen wir mit Ihnen gern weitere Details zur Förderung Ihrer Software-Anschaffung.
Wenden Sie sich dafür bitte an Ihren bekannten Kontakt bei Signum oder schreiben Sie uns eine Nachricht.