Seit März 2020 komplettiert Sebastian Philipp unser Vertriebs-Trio. Sein Einstieg bei Signum fiel mit dem Beginn der Coronakrise zusammen. Im Interview gibt er Einblick über seinen neuen Job und wie er unter diesen besonderen Umständen im Team angekommen ist.

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Sebastian, vor Signum hast du im Einzelhandel gearbeitet. Was hat dich zum Wechsel zu einem Software-Hersteller bewogen?

Sebastian Philipp: Ich habe im Einzelhandel viele Jahre täglich und gern mit Warenwirtschaftssystemen gearbeitet und habe dadurch ihre Vorteile und Möglichkeiten kennengelernt. Meine Affinität zu diesen Systemen und mein Verständnis von den betrieblichen Abläufen im Handel wollte ich beruflich gewinnbringend einsetzen.

Deswegen habe ich mir die Homepages verschiedener Hersteller von Warenwirtschaftssystemen angeschaut. Der Aufbau von Orgasoft.NET, das ich auf der Signum Homepage testen konnte, hat mir sehr gut gefallen. Genauso wie die Darstellung des Unternehmens. Als ich noch die positiven Bewertungen der Mitarbeiter auf kununu gesehen habe, war mir klar, dass ich mich bei Signum bewerben muss.


Welche Aufgaben hast du bei Signum?

Sebastian Philipp: Gemeinsam mit Dominik [Stolle] und Felix [Hochapfel] gehöre ich zum Vertriebsteam. Wir bieten Interessenten verschiedenster Branchen unsere Warenwirtschaftslösungen an. Hauptsächlich kommen die Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Freizeitbereich. Das macht die Arbeit sehr spannend, weil es ein sehr heterogenes Interessentenfeld ist.

Das heißt auch, dass es nicht die eine Lösung gibt, die für alle passt, sondern dass die Software immer an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst wird. Deshalb ist eine saubere Bedarfsanalyse immer der erste Schritt beim Kontakt mit potentiellen Kunden. Danach kommt die Präsentation der Software.


Kannst du dabei von deiner Arbeit im Einzelhandel profitieren?

Sebastian Philipp: Das denke ich auf jeden Fall. Ich kenne die Probleme und Anforderungen der Händler aus eigener Erfahrung. Und ich weiß, wie mit einem Warenwirtschaftssystem gearbeitet werden kann und welche Erleichterungen so ein System bietet, wenn man es konsequent anwendet. Dadurch kann ich mich gut in die Anwender von Orgasoft.NET versetzen und deren Abläufe verstehen.


Kurz nach deinem Start bei Signum traten die Anti-Corona-Maßnahmen in Kraft. Wie holprig haben sie das Ankommen im neuen Job gemacht?

Sebastian Philipp: Auf meinen Start Anfang März hatte Corona noch gar keinen großen Einfluss. Die ersten zwei Wochen hatte ich gemeinsam mit Felix ein sehr gutes Onboarding in Darmstadt, bei dem ich auch viele meiner neuen Kollegen persönlich kennenlernen konnte. Ich wurde sehr freundlich vom ganzen Team aufgenommen. Und ich konnte auch noch bei zwei wirklich spannenden Vor-Ort-Terminen bei Interessenten erste Erfahrungen im Außendienst sammeln.

Jetzt momentan lerne ich viel durch Online-Meetings und die Teilnahme an Online-Präsentationen dazu. Aber das sind keine Abläufe, die unbedingt Corona geschuldet sind, sondern werden bei Signum schon seit Jahren so praktiziert.

An dieser Stelle auch gern noch mal einen speziellen Dank an Dominik und Felix aus dem Vertrieb für die tolle Aufnahme und das geduldige Beantworten meiner Fragen.


Hast du schon eine Routine für deinen Arbeitstag entwickelt?

Sebastian Philipp: Gerade im Homeoffice ist es wichtig, sich selbst gewisse Abläufe zu setzen. Im Moment nutze ich meist die Zeit zwischen 8 und 10, um mich noch tiefer mit der Software vertraut zu machen und das Drumherum kennenzulernen, sei es Kassenhändler, Kassensystem-Hersteller oder Programme, die wir über Schnittstellen angebunden haben. Das mache ich meistens morgens auf dem Balkon, weil ich da zwei Stunden Sonne habe. (lacht)

Die restliche Zeit von 10 bis 12 nutze ich, um potentielle Interessenten zu kontaktieren. Ab mittags machen wir dann meistens die Präsentationen bei Interessenten oder Rückfragen zu Präsentationen, die mit Interessenten besprochen werden. Das ist natürlich kein starres System und mit der Zeit werden sich die Routinen sicher auch an geänderte Anforderungen anpassen. Die Schulungszeit von 8 bis 10 zum Beispiel werde ich nicht dauerhaft durchführen, denn irgendwann kenne ich die Themen.


Wie gestaltet sich für dich die Arbeit zu Hause?

Sebastian Philipp: Homeoffice kannte ich aus dem stationären Einzelhandel gar nicht. Aber mir fehlt dadurch nicht wirklich etwas.

Ich sehe die Kollegen, zumindest virtuell, beim wöchentlichen Jour fixe, wo man sich über die Neuigkeiten der Woche austauscht. Und auch sonst bin ich viel im virtuellen Kontakt, sowohl mit Interessenten als auch mit den Kollegen bei Fragen.

Nach Corona werde ich immer mal die Möglichkeit nutzen, aus dem Büro in Darmstadt zu arbeiten. Das ist von Heidelberg ganz gut zu erreichen. Ansonsten empfinde ich es auch als gewissen Luxus, mich nicht durch den Berufsverkehr quälen zu müssen.


Unsere Warenwirtschaftssystem-Anwender kommen überwiegend aus Gastronomie und Einzelhandel, wo es gerade starke Umsatzverluste gibt. Wie wirkt sich das auf den Software-Vertrieb aus?

Sebastian Philipp: Ich habe natürlich noch nicht den 100-prozentigen Vergleich zur Zeit vor Corona, weil ich mitten in der Krise reingekommen bin. Man merkt aber, dass Unternehmen aus Gastronomie und Einzelhandel, die Neueröffnungen geplant hatten, im Moment eher vorsichtig sind und die Projekte erst mal geparkt werden bis man weiß, wann das Geschäft wieder zur Normalität kommt.

Viele Unternehmen fangen jetzt, nach dem ersten Schock, den die Krise ausgelöst hat, und der Bewältigung der organisatorischen Herausforderungen wie Beantragung von Kurzarbeitergeld, aber schon wieder an, nach vorne zu schauen.

Und viele haben die Zeit genutzt, um sich Gedanken zu machen über die gesamte Organisation und darüber, wie sie ihre Warenwirtschaft optimieren können.

Das merkt man mittlerweile an einer steigenden Nachfrage, zum Beispiel nach unseren Online-Präsentationen.


Was wirst du als Erstes machen, wenn wieder Normalität in den Job einkehrt?

Sebastian Philipp: Vor allem freue ich mich darauf, die Kassenhändler bei einem Besuch vor Ort persönlich kennenzulernen. Ich denke, für eine langfristige und erfolgreiche Beziehung ist das wichtig. Ich freue mich auch darauf, die Projekte, die gestartet sind, aber wegen Corona momentan auf Eis liegen, wieder anzugehen und zu einem positiven Abschluss zu führen.


Und wie wird deine Freizeit nach den Lockerungen aussehen?

Sebastian Philipp: Erst mal steht ein Friseurtermin an. Meine Haare waren noch nie so lang. (lacht) Und ansonsten mit Freunden auf ein Bier treffen, reisen, essen gehen, Fußball anschauen. Das sind die Dinge, die mir am meisten fehlen. Letztens habe ich mir das WM-Finale 2014 mit Deutschland noch mal angeschaut und einige alte Eintracht-Spiele, um nicht ganz rauszukommen. Aber das ist natürlich nicht dasselbe.


Vielen Dank, dass du deine Eindrücke vom Jobstart bei Signum mit uns geteilt hast. Im Namen des ganzen Teams wünsche ich dir weiterhin viel Spaß bei der Arbeit.

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